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Sich besser verstehen – Gruppentherapie

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er oder sie ist angewiesen auf die Möglichkeit sozialen Kontaktes, er/sie braucht die Möglichkeit sozialen Handeln wie Esssen und Trinken.

Wenn Menschen nicht miteinander kommunizieren können, wenn sie nicht sozial sein können – z.B. durch Isolierung oder Störung der Kommunikationsfähigkeit – drohen Krankheitsrisiken. Viele Forscher sehen hier eine wesentliche Ursache für Depressionen.

Nirgendwo wird intensiver miteinander kommuniziert als in einer therapeutisch geleiteten Gruppe. Geschützt durch die Anwesenheit eines allparteilichen Therapeuten geht es um das Wagnis, dem anderen wirklich das zu sagen, was ich denke – und auszuhalten, was der andere mich denkt.

Das wird möglich, weil sich in jeder therapeutisch geleiteten Gruppe rasch eine Kultur von Respekt und Ehrlichkeit entwickelt. Gerade von Menschen, die einem sehr fremd und anders erscheinen, kommen dann die wichtigsten Rückmeldungen, ähneln sie doch oft Menschen, mit denen im realen Leben schwer lösbare Konflikte bestehen.

Die von mir praktizierte Gruppenpsychotherapie gründet sich auf tiefenpsychologisches und systemisches Verständnis menschlicher Kommunikation. Eine Gruppentherapie dauert in der Regel anderthalb Jahre und findet einmal in der Woche statt, die Ferienzeiten ausgenommen. Gruppenpsychotherapie wird von den Krankenkassen erstattet.

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